
Demokratie fördern, Rechtsextremismus und Gewalt erfolgreich entgegentreten
Die Berliner Anti-Mobbing-Tage für Lehrkräfte
Veranstaltung am 28. September und 8. Dezember 2004, Landesbüro Berlin:
"Mobbing unter Schülern - Erscheinungsformen, Ursachen, Folgen und Ebenen der Intervention" und "Mobbing in Schulen heute - werden Dominanzverhalten und kollektive Aggression die Demokratie von morgen bestimmen?" waren die Einstiegsimpulse der beiden Anti-Mobbing-Tage.
Danach folgten jeweils 14 Arbeitsgruppen und drei Fachvorträge. Die Nachfrage war gewaltig: 747 Anmeldungen, so dass die Kapazität des Berliner FES-Hauses längst nicht für alle ausreichte.
Kolleginnen und Kollegen aus dem LISUM und von Berliner Projekten boten in den Arbeitsgruppen konkretes Know How an zu Themen wie: die Farsta-Methode, das Konfliktlotsen-Modell, Gespräche mit Eltern, das Buddy-Projekt, Was tun mit den Schwierig(st)en - Soziales Training in der Berufsschule, Das Projekt ‚faustlos' Triple P - ein Trainingsprogramm mit/für Eltern, Coolness-Training, Klassenrat und Peermediation. Schulsenator Klaus Böger würdigte in seinem Beitrag die Bedeutung von frühzeitiger Gewaltprävention und den Einsatz der schulischen Akteure und erläuterte die Schwerpunkte und Perspektiven für 2005. Eine dritte Fachtagung wird 2005 folgen und auf Anregung der Tagungsteilnehmer wird eine Broschüre erscheinen.